Osteosynthese

Ein Knochenbruch muss heute nicht mehr automatisch das Ende für ein Pferd bedeuten. Durch moderne Osteosynthese haben wir die Möglichkeit Frakturen und Fissuren mit Schrauben und Platten, unter Röntgenkontrolle, wieder in richtiger Position zu fixieren.

Am häufigsten sind das Fesselbein, Röhrbein, der Ellenbogen, Kiefer und Schädelknochen von Knochenbrüchen betroffen. Wenn möglich, wird die betroffene Gliedmaße durch einen leichten Cast-Gips für mehrere Wochen ruhig gestellt, bevor wieder mit leichter Bewegung an der Hand begonnen wird. Viele Pferde können nach einem guten Heilungsverlauf wieder im Sport geritten werden.